Im Gespräch mit Prof. Dr. Stefan Wurster (Technische Universität München) geht es um Verantwortung über Generationen hinweg, die Grenzen kurzfristiger Logik, die Rolle informierter Bürgerinnen und Bürger – und warum Demokratie trotz ihrer Mühen die stabilste Basis nachhaltigen Handelns bleibt.
Das GesprächAnfang November 2025 habe ich eine Nachricht über ein geplantes Rechenzentrum in einem nordöstlichen Bundesland gehört. Es wurde berichtet, dass einer der Standortvorteile durch die vielen nahegelegenen Windräder bestehe. Und damit war die Kernaussage im journalistischen Beitrag beendet. Als gemeiner Bürger habe ich mich gefragt, ob das Rechenzentrum den Betrieb einstellt, wenn der Wind mal schwach oder gar nicht weht? In der Nachricht war dazu nichts zu vernehmen – und ich war mit diesem Gedanken alleine auf weiter, windstiller Flur. Wie kann nachhaltige Politik in der Demokratie gelingen, wenn man sich in Politik und Journalismus womöglich zu leichtfertig den komplizierten Zusammenhängen entzieht? Die Frage klingt provokanter, als sie gemeint ist. Es ist eher eine Alltagserfahrung.
Komplexität ist ein wichtiger Aspekt. Die Frage der Komplexität ist im Kontext einer nachhaltigen Politik hochrelevant, da es sich bei Nachhaltigkeit um eine komplexe Aufgabe handelt. Schließlich geht es darum, im Sinne einer Verantwortungsausweitung nicht nur die Interessen jetziger Generationen zu befriedigen, sondern eben auch über den Tag hinaus für zukünftige Generationen beziehungsweise zumindest für längere Zeiträume Entscheidungen zu treffen. Dabei gilt es, die verschiedenen und jeweils berechtigten Interessen heutiger und zukünftiger Generationen in eine Balance zu bringen. Wenn wir uns „normale Politik“ anschauen, dann treffen wir dort auf einen Zeithorizont, der – von Legislaturperioden beeinflusst – bei vielleicht zwei oder drei Jahren liegt. Diesen Zeitraum kann man zumeist gut überblicken. Welche Wirkungen von politischem Handeln in der weiteren Zukunft entstehen, da wird es dann allerdings doch deutlich schwieriger. Man muss sich nur erinnern: Wie sah die Welt vor 40 Jahren aus? Welche Entscheidungen hat man damals getroffen und welche positiven Wirkungen hat man sich davon erhofft? Wir sehen eine enorme Komplexitätszunahme, je weiter wir in die Zukunft zu planen versuchen. Auf der anderen Seite ist es aber eine wichtige Aufgabe, in die Zukunft zu schauen. Denn unsere heutigen Entscheidungen können langfristige Konsequenzen haben. Viele technologische Entwicklungen zeigen uns beispielsweise, dass sie nicht nur kurzfristige, sondern strukturelle und langfristige Wirkungen haben. Gerade ob der technologischen Innovationen unserer Tage müssen wir mehr über die Zukunft wissen, als dies in den vergangenen Jahrhunderten der Fall gewesen ist.
Planen unter wachsender Komplexität
Dazu haben wir mittlerweile auch gute Möglichkeiten. Klar, es gibt niemals absolute Sicherheit. Aber es lassen sich doch mit höherer Sicherheit mithilfe unterschiedlicher Entwicklungsszenarien Vorhersagen treffen. Wir kennen das beispielsweise im Bereich der Klimaprognosen, aber auch besonders ausgeprägt im Bereich der Demografie. Da wissen wir heute ziemlich genau, welche potenziellen Entwicklungen vor uns liegen. Natürlich liegen Annahmen zugrunde, hinsichtlich der demografischen Entwicklung etwa, dass es beispielsweise keinen unmittelbaren Weltkrieg gibt. Man kann sagen, dass in vielen Bereichen sehr gute Prognosen möglich sind. Mit dieser Möglichkeit ist nun aber auch die Verantwortung verbunden, die zukünftigen Auswirkungen unseres Handelns heute noch stärker als bisher zu bedenken. Hat mein Handeln nicht nur heute und morgen und in drei Jahren, sondern vielleicht auch in 20 und 30 Jahren Auswirkungen? Das sind die Herausforderungen, die mit einer nachhaltigen Politikgestaltung einhergehen: Die Verantwortungsausweitung und die Verkomplizierung.
Jetzt haben wir das Stichwort Nachhaltigkeit im Kontext von Klima und im Kontext demografischer Entwicklung aufgemacht. Haben wir noch ein, zwei weitere gesellschaftspolitische Beispiele, bei denen Nachhaltigkeit eine besondere Relevanz hat?
Das Feld der Nachhaltigkeit ist sehr breit. Man braucht sich nur die 17 Sustainable Development Goals anzuschauen …
… die Nachhaltigkeitsziele der UN.
Da sieht man, dass ganz unterschiedliche Bereiche abgedeckt werden müssen, um auch die Interessen zukünftiger Generationen im Blick zu haben. Da geht es um Fragen der ökonomischen Nachhaltigkeit, also die langfristige Prosperität für eine Volkswirtschaft. Um wichtige soziale Fragen; wie werden zum Beispiel soziale Konflikte verhindert, die in zukünftigen Gesellschaften vielleicht sogar noch stärker ausgeprägt sein werden? Und dann kommt ein Aspekt, der in der öffentlichen Wahrnehmung dominiert. Das ist die Frage unserer natürlichen Lebensgrundlagen: Wie können wir in ökologischer Hinsicht unsere Lebensgrundlagen sichern? Wir wollen diese heute nutzen und zugleich für zukünftige Generationen in ausreichendem Maße zur Verfügung haben. Von daher sind die Nachhaltigkeitsfelder ein sehr breiter Strauß und nicht auf zwei, drei Felder fokussiert. Klar, in der öffentlichen Wahrnehmung ist der Klimaschutz stark problematisiert und im Bewusstsein. Es gibt aber auch Bereiche, da geht es vor allem um Chancen und Möglichkeiten. Wir benötigen etwa innovative Zukunftstechnologien, die für jetzige und für zukünftige Generationen Vorteile mit sich bringen. Wir erleben ja gerade, dass viel über Künstliche Intelligenz gesprochen und dazu diskutiert wird.
Ziele müssen ausbalanciert werden
Mir ist wichtig, dass wir auch über das Ausbalancieren von Zielen sprechen. Machen wir es konkret: Eine Klimaschutzmaßnahme, die hilft, CO2-Emissionen zu reduzieren, kann gleichzeitig auch eine soziale Unwucht im Hier und Jetzt und, wenn sich das strukturell verfestigt, auch für spätere Generationen erzeugen. In einem ganzheitlichen Verständnis kann eine solche Maßnahme dann nicht als nachhaltig gelten. Vielmehr ist die Maßnahme, um im Beispiel zu bleiben, auf ein spezifisches Nachhaltigkeitsziel fokussiert und vernachlässigt andere Ziele. Das macht es so schwierig – um nicht zu sagen: komplex. Es kann dabei gerade eine besondere Stärke der Demokratie sein, dass man bei all den Problemen und Herausforderungen, die man gerade im demokratischen Kontext mit Nachhaltigkeit hat, diese unterschiedlichen Interessen tatsächlich berücksichtigt und ausgeglichen bekommt. Ganz im Unterschied zu einer Autokratie, wo eine zentrale Führung eine Entscheidung trifft, die vielleicht in einer bestimmten Nachhaltigkeitsdimension erst mal plausibel erscheint, jedoch die möglicherweise gegebenen unintendierten Nebeneffekte übersieht. Parallele Effekte, die in verschiedenen Bereichen stattfinden, müssen mitberücksichtigt werden. Nehmen wir als Beispiel den sogenannten Drei-Schluchten-Staudamm in China. Dieser wurde als Nachhaltigkeitsprojekt mit dem Fokus auf Wasserkraft konzipiert, um als Wasserkraftwerk erneuerbare Energie zu produzieren. Und das funktioniert auch. Jedoch: Es mussten viele, viele Menschen umgesiedelt werden. Die Landschaft mitsamt dem Flusslauf wurde komplett verändert. Das hatte enorme Folgeeffekte. Der sozialen Art, weil Menschen ihre Heimat verlassen mussten. Das hat enorme soziale Implikationen. Dann die ökologischen Probleme, durch die Auswirkungen auf die Biodiversität. Selbst die Generierung von erneuerbaren Energien wird über die Zeit immer schwieriger, weil der Fluss im Laufe der Zeit versandet. Nun, in unseren Demokratien wissen wir, wie schwierig es sein kann, auch nur einen Bahnhof zu bauen. Aber wenn man eben diese anderen Aspekte im Vorfeld nicht berücksichtigt, dann kann es sein, dass am Ende der Gesamtnutzen nicht so eintritt, wie man es sich erhofft hat. Da sehe ich eine der Stärken der Demokratie. Ja, es sind mühsame Prozesse, weil die verschiedensten Akteure Einfluss nehmen. Aber es besteht zumindest die Chance, dass diese verschiedenen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekte berücksichtigt und ausbalanciert werden.
Sie haben auf den Blumenstrauß an Nachhaltigkeitsthemen und auf die Wechselwirkungen hingewiesen. Eine dieser Wechselwirkungen ist mir beim Stichwort „Staudamm“ in einer geostrategischen Dimension eingefallen, was Nachhaltigkeit anbelangt. Da baut Äthiopien einen Staudamm, um mittels Wasserkraft Energie zu erzeugen. Währenddessen die Ägypter womöglich mit fatalen Auswirkungen für deren Landwirtschaft durch ausbleibenden Nilschlamm klarkommen müssen. Ausbalancieren – das ist hier wohl zu kurz gekommen. Nun, wenn wir nochmals über Nachhaltigkeit, über Wechselwirkungen der Themenfelder und die Herausforderungen des Ausbalancierens nachdenken, dann sehen wir die Notwendigkeit, dass Wählerinnen und Wähler Achtsamkeit, Konzentration und Geduld in den demokratischen Prozess einbringen sollten. Womöglich wäre hier auch die Bildung als ein wesentlicher Faktor anzuführen, damit bei komplexen Nachhaltigkeitsthemen Informationen verstanden und bewertet werden können. Bei all den Aufgaben, die bei Politik, Journalismus und Wissenschaft liegen, müssen am Ende nicht wir Bürgerinnen und Bürger uns mehr Zeit nehmen, damit auf demokratischem Wege nachhaltige Lösungen gefunden werden? Haben wir quasi ein Bildungs-, Achtsamkeits- und Konzentrationsproblem als Gesellschaft in Deutschland?
Die potenziellen Vorteile der Demokratie beruhen darauf, dass informierte und gestaltungsbereite Bürgerinnen und Bürger sich an der Diskussion beteiligen. Nur so kann am Ende auf informierter Basis eine Entscheidung herbeigeführt werden. Das Besondere an der Demokratie ist, dass keine Minderheit, sondern vom Prinzip her die Mehrheit entscheidet. Wichtig ist dabei, dass sie das auf einer guten Informationsgrundlage tut. Dafür kann man verschiedenste Instrumente nutzen. Zum Beispiel einen Ombudsmann für zukünftige Generationen. Der kann dann etwa Fragen in den politischen Diskurs einbringen, die für zukünftige Generationen relevant sind. Wir haben solche Informationsinstrumente ja auch schon, wenn es etwa um eine nachhaltige Gesetzesfolgenabschätzung geht. Da wird geprüft, welche potenziellen Wirkungen eine Maßnahme langfristig haben kann. Das ist ein Instrument, um die Informationsbasis zu verbessern. Ja, wir haben Probleme bei der Informiertheit, aber viele Informationsprobleme lassen sich mittlerweile auch sehr gut lösen. Gerade durch die neuen Technologien, die wir zur Verfügung haben. Da gibt es etwa auf Künstlicher Intelligenz basierende Analysetools. Die gewonnenen Informationen müssen natürlich in den demokratischen Diskurs einfließen. Wichtig für eine Interessenberücksichtigung zukünftiger Interessen durch heutige demokratische Mehrheiten ist die Schaffung von Win-Win-Situationen: Idealerweise müssen auch heute Betroffene jeweils von einer Maßnahme angemessen profitieren. Oder bei großen Transformationsprozessen einerseits bereit sein, etwas in Kauf zu nehmen und zugleich anteilig ausgeglichen werden. So schafft man Akzeptanz.
Eigentlich bin ich keiner, der sogleich immer nach Studien ruft. Und dennoch: Gibt es repräsentative Erkenntnisse dazu?
Wir haben eine Studie zur Nachhaltigkeitsabstimmung gemacht. Dabei haben wir uns in der Schweiz angeschaut, wie in deren Demokratie die Bevölkerung und das Parlament über Nachhaltigkeitsaspekte abgestimmt haben. Die Besonderheit der Schweiz ist ja, dass häufig sowohl das Parlament als auch die Bürger direkt mitbestimmen. Bei Volksabstimmungen gibt es dabei im Vorfeld eine dezidierte Informationspolitik, damit jeder Bürger die Chance hat, an Informationen zu kommen. Unsere Studie zeigt, dass sowohl bei der Abstimmung im Parlament als auch der direktdemokratischen Abstimmung in aller Regel die Lösung den Vorzug bekommen hat, die stärker die Interessen zukünftiger Generationen mitberücksichtigt. Insbesondere eben dann, wenn eine Win-Win-Situation auch für heutige Generationen gegeben ist.
Die Schweizer haben natürlich eine besondere basisdemokratische Kultur – und möglicherweise geht damit einher, dass die Leute sich großteils zu den anstehenden Abstimmungen informieren. Mit Blick auf Deutschland drängt sich mir die Frage auf, ob komplexe Sachverhalte einem eher nur eingeschränkt informierten wahlberechtigten Publikum gegenüberstehen. Denn nicht jede Information und nicht jeder Zusammenhang lässt sich in einem Reel oder Short mit 50 Sekunden kommunizieren.
Direktdemokratische Tradition könnte hier Vorteile haben. In parlamentarischen Debatten lassen sich verschiedene Interessen allerdings auch differenziert artikulieren. Bei einer direktdemokratischen Abstimmung geht es ja schlussendlich um ein „ja“ oder ein „nein“. Wenn wir nach „ja-nein“ abfragen, dann tendiert auch die Informationspolitik nicht selten zu einer gewissen Polarisierung. In einem demokratischen deliberativen Verhandlungsprozess kommt es dagegen häufiger zu Kompromissen. Eine Seite muss Abstriche machen – und dafür gilt es zu kompensieren. Da wäre zum Beispiel der Kohlekompromiss, den man in Deutschland gemacht hat. Ohne ins Detail zu gehen; da ging es auch um einen Kompromiss und man hat ihn gefunden. Das war aber nur möglich, indem man den betroffenen Regionen eine Kompensation angeboten hat. Ich würde sagen: Das war, trotz aller Mängel im Detail, eine Erfolgsgeschichte!
In Deutschland haben wir Jahrzehnte des zunehmenden Wohlstands erlebt. Wird dabei die Gesellschaft „bequem“ und Nachhaltigkeit wird als etwas Anstrengendes oder Unangenehmes empfunden, weil es womöglich auf Privilegien zu verzichten gilt? Und beim Blick in die Entwicklungs- und Schwellenländer: Die Not des Alltags ist womöglich so groß, dass man froh ist, gesättigt und gesund ins Morgen zu kommen – und für das Übermorgen mentale Kraft hat?
Wir haben hier ein hohes Niveau und man versucht es zu halten. Nun müssen wir unsere Erfolgsstory erneuern. Wir haben eine alternde Gesellschaft. Das ist ja zunächst positiv, dass die Menschen älter werden. Gerade in den Entwicklungs- und Schwellenländern sind die Gesellschaften sehr jung. Das ist ein Indiz dafür, dass beispielsweise das Gesundheitssystem nicht gut funktioniert und die Kindersterblichkeit hoch ist.
Ausgleich macht Wandel möglich
Eine alternde Gesellschaft hat viele gute Implikationen, wenn es um zukünftige Generationen geht: Wir haben einen hohen Wissensstand. Der Wohlstand hat sich über die Zeit akkumuliert, was enorme Potenziale bietet. Natürlich gehen damit auch Herausforderungen einher. Insbesondere dann, wenn es um grundlegende Transformationsprozesse geht. In einer alternden Wohlstandsgesellschaft tut man sich grundsätzlich schwerer mit solchen Transformationen. Denn es gibt Menschen, die dabei viel zu verlieren haben. Die Älteren müssen bereit sein, zukünftige Interessen in den Blick zu nehmen. Im Unterschied zu einer Gesellschaft, die (noch) nicht reich ist, können wir in Deutschland auch Kompensation für die Verlierer der Transformation aushandeln, womit ein Ausbalancieren von Interessen erleichtert werden kann.
Mein Versuch eines Schlussgedankens: Als Bürgerin und Bürger hat man womöglich ab und an die Tendenz, an Politik, Journalismus und Wissenschaft alles Unangenehme zu delegieren und sich anschließend in Vorwürfen zu ergehen. Was geben Sie uns Bürgerinnen und Bürger als Wissenschaftler, der Sie sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen, mit auf den Weg?
Zukunftsdiskussionen werden oft von organisierten Interessen geprägt. Da gibt es Menschen in der Politik, welche in Legislaturperioden denken und wieder gewählt werden wollen. Da gibt es die Wählerinnen und Wähler, welche nur zu gerne Probleme in die Zukunft schieben und den Fokus auf das Hier und Jetzt legen. Das wird kein „Wähler-Bashing“, aber irgendwie müssen wir uns als Gesellschaft natürlich schon klar werden, was wir wollen. Daher geht mein Appell in der Tat dahin, dass es informierter, engagierter Bürgerinnen und Bürger bedarf. Jede Demokratie fällt in sich zusammen, wenn eine Gesellschaft nicht ausreichend informierte, engagierte Leute hat. Und es braucht die Bereitschaft, unter gewissen Bedingungen auch kurz- und mittelfristig Nachteile in Kauf zu nehmen, damit eine Transformation der Gesellschaft langfristig Vorteile für möglichst viele bringen kann. Man denke an den Appell von John F. Kennedy: Nicht immerzu zu fragen, was kann der Staat oder die Gesellschaft für mich tun, sondern auch, was kann ich für die Gesellschaft tun. Diese Frage stellt sich auch uns immer wieder, gleichwohl wir eine wohlhabende Gesellschaft sind, in der sich erfreulicherweise sehr viele Menschen ehrenamtlich und bürgerschaftlich engagieren.
Zur Person
lehrt und forscht an der Hochschule für Politik der Technischen Universität München. Neben dem Vergleich von Regimetypen steht die Policyanalyse in Politikfeldern mit Nachhaltigkeitsbezug im Zentrum seiner Forschung. Aktuell beschäftigt er sich mit der Untersuchung von Governancestrukturen, der nachhaltigen Regulierung von Energiemärkten sowie Policyvergleichen in den Feldern Innovations- und Umweltpolitik, sowie in Bezug auf neue Technologien wie etwa künstliche Intelligenz. Er berät dabei auch Politik und Gesellschaft zu Governance- und Nachhaltigkeitsfragen.



